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Sprunggelenkstärkung xxxxxx

Ziele: Verhinderung rezidivierender Knöchelverstauchungen durch Stärkung und Verbesserung der propriozeptiven Reflexe der Wadenmuskeln.

Vorteile der Elektrostimulation Die laterale Peronäusmuskulatur bietet dem Sprunggelenk Halt. Sie besteht zu einem großen Anteil aus schnellen Fasern, die bei den propriozeptiven Reflexen beteiligt sind. Um diese schnellen Fasern bei einer willentlichen Muskelarbeit zu aktivieren, ist es erforderlich, gegen einen beträchtlichen Widerstand zu arbeiten, der es ermöglicht, mindestens 70 % der Maximalkraft des Patienten zu entwickeln. Bei einem vorgeschädigten Sprunggelenk ist das nicht einfach.

Die Elektrostimulation ermöglicht eine vorzeitige Stärkung der seitlichen Wadenmuskeln, ohne dabei das Sprunggelenk zu beanspruchen. Tatsächlich ist nur diese Methode in der Lage, die Kraft dieser Muskeln wirksam zu entwickeln, da es praktisch unmöglich ist, bei genügend Widerstand eine zufriedenstellende aktive Arbeit zu realisieren.

Erläuterung und Protokoll: Knöchelverstauchungen sind eine bei Läufern sehr häufige Verletzung, die diese sich in der Regel beim Training oder Wettkampf in unebenem Gelände (Unterholz, Trails etc.) zuziehen. Dabei wird der Knöchel gewöhnlich nach innen verdreht, sodass die Außenbänder gedehnt werden. Ist diese Dehnung zu stark, werden die Bänder beschädigt. Bei einer Verstauchung unterscheidet man mehrere Schweregrade: die einfache Überdehnung im Falle einer Streckung des Bandes, den Riss eines Faserstrangs, bei dem die anderen Bänder unverletzt bleiben und schließlich den Riss des ganzen Bandes. Je nach Stärke der Verletzung spricht man von einer leichten oder einer schweren Distorsion (im Falle eines Bänderrisses). Es gibt jedoch Schutzmechanismen, durch die die Bänderverletzungen dank einer starken Reflexkontraktion der Wadenmuskeln verhindert werden können. Um effizient zu arbeiten, d.h. das Risiko einer Knöchelverstauchung vermeiden oder senken zu können, müssen die Wadenmuskeln stark genug und insbesondere in der Lage sein, schnellstmöglich zu kontrahieren. Diese doppelte Fähigkeit kann mittels einer speziellen Elektrostimulation der Wadenmuskeln ausgebaut werden. Diese ist insbesondere für Läufer, die sich bereits eine oder mehrere Knöchelverstauchungen zugezogen haben, zu empfehlen.

Behandlungszone:

Dauer des Zyklus Während der gesamten Saison

Zyklusverlauf 1 bis 2 Sitzungen pro Woche, vorzugsweise an Tagen, an denen nicht oder nicht intensiv trainiert wird

Platzierung der Elektroden:

Körperposition für die Stimulation: Zunächst im Sitzen, die Füße berühren nicht den Boden. Die Stimulationsenergie wird in dieser Position erhöht, bis eine Bewegung des Knöchels nach außen zu beobachten ist (Eversion). In der Regel reichen drei bis vier Kontraktionen, um dies zu erreichen.
Anschließend wird die Sitzung im Stehen fortgesetzt, wobei der Patient versuchen sollte, den Kontakt der Fußsohlen zum Boden aufrechtzuerhalten. Der Schwierigkeitsgrad der Sitzung kann schrittweise erhöht werden, indem man nur den stimulierten Fuß belastet (falls nur eine Seite stimuliert wird) und der Patient die Augen schließt oder die Stimulation auf unebenem Untergrund (Schaumstoffmatte) durchgeführt wird.

Einstellung der Energie: Maximal erträgliche Energie

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