FAQ

Stellen Sie unseren Experten eine Frage

PASCAL UND HEIKO
Sie brauchen Rat oder einen Tipp? Wenden Sie sich direkt an unsere Experten, die Ihre Fragen gerne beantworten.
Stellen Sie eine Frage

Presseservice

Compex runnerFragen zum Compex Runner und seinen ZubehörteilenAnwendungenFragen zur Anwendung des COMPEX RUNNERErgebnisseFragen zu den ErgebnissenTrainingFragen zum Training

Compex runner

Wird der Stimulator mit Elektroden geliefert?

Ja. Beim Kauf gehören zum Lieferumfang des Elektrostimulators 8 kleine und 4 große Elektroden.

Wie lang ist die Compex-Garantiefrist?

2 Jahre (plus 1 zusätzliches Jahr, wenn das Registrierungsformular für die Garantie ausgefüllt wird).

Wie lange halten die Akkus?

Die Betriebsdauer der Akkus kann je nach verwendetem Programm und gewählter Energiestufe variieren. Durchschnittlich beträgt sie zwischen 15 und 20 Stunden.

Wie oft können die Elektroden verwendet werden?

Je nach Hauttyp zwischen 15 und 30 Mal. Auf gesäuberter, entfetteter und enthaarter Haut sind rund 30 Anwendungen möglich.

Anwendungen

Wo sollen die Elektroden platziert werden?

Die positive Elektrode (rotes Kabel) muss in der Gegend des motorischen Reizpunktes des Muskels angebracht werden. Die negative Elektrode (schwarzes Kabel) wird entlang der Muskelbahn platziert. Die Elektrodenplatzierung ist auf den Fotos zu jeder einzelnen Anwendung unter der Rubrik Training abgebildet.Die Auswahl der Elektrodengröße (groß oder klein) und ihre korrekte Platzierung auf der Muskelgruppe, die man stimulieren möchte, sind entscheidende und wesentliche Faktoren für den Komfort und folglich auch für die Wirksamkeit der ausgeführten Muskelarbeit. Deshalb wird empfohlen, hierauf immer besondere Sorgfalt zu verwenden und sich an die empfohlenen Platzierungen zu halten.

Welche Energiestufe sollte bei den Trainingsprogrammen (Kraft, Anaerobe Ausdauer, Aerobe Ausdauer) erreicht werden?

Die höchstmögliche (sie sollte aber erträglich bleiben), um die größtmögliche Anzahl von Muskelfasern einzubeziehen. Der beste Kontrollmechanismus bleibt dabei das subjektive Gefühl: Die Kontraktionen sollten stark sein, aber nie unerträglich werden.
Der Fortschritt eines stimulierten Muskels ist umso größer, je höher die Zahl der Fasern ist, die die durch den COMPEX RUNNER generierte Arbeit ausführen.
Es geht natürlich nicht darum, die maximale Stimulationsenergie gleich bei der ersten Kontraktion der ersten Sitzung des ersten Zyklus zu erreichen.
Nach der Aufwärmphase, die deutliche Muskelzuckungen erzeugen muss, wird die Stimulationsenergie während der ersten drei bis vier Minuten der Arbeitssequenz allmählich von Kontraktion zu Kontraktion gesteigert. Des weiteren sollte man die verwendete Energie von Sitzung zu Sitzung steigern, vor allem während der drei ersten Sitzungen eines Zyklus. Eine normal veranlagte Person wird schon während der vierten Sitzung eine sehr signifikante Stimulationsenergie erreichen.

Gibt es absolute Gegenanzeigen?

Ja. Das Gerät darf nicht eingesetzt werden bei Epilepsie oder bei Patienten mit Herzschrittmacher. Außerdem darf bei Schwangeren und Personen mit Hernie oder Eingeweidevorfall niemals eine Stimulation im Bauchbereich erfolgen. Schließlich dürfen die Elektroden niemals im Kopfbereich angewandt werden und es wird empfohlen, die Herzgegend zu meiden.

Wie findet man den motorischen Reizpunkt genau?

* Die Fotos mit den Elektrodenplatzierungen geben die empfohlenen Positionen genau an. Um Ihren persönlichen motorischen Reizpunkt noch genauer zu lokalisieren, können Sie die positive Elektrode (rotes Kabel) leicht verschieben und beobachten, wo die Muskelreaktion am besten ist (stärkere Zuckung derselben Intensität).* Der Motor Point Pen ist ein separat erhältliches Zubehörteil für die Suche nach dem motorischen Reizpunkt.Weitere Informationen erhalten Sie unter www.start.bycompex.com, Rubrik Tipps & Tricks.

Welche Haltung sollte man während der Elektrostimulationssitzungen einnehmen?

Für die Programme, die starke Muskelkontraktionen auslösen, wird empfohlen, den Muskel stets isometrisch arbeiten zu lassen. Dafür müssen die Extremitäten, deren Muskel stimuliert wird, so fixiert sein, dass sie sich nicht zu sehr bewegen.
Bei dieser Vorgehensweise kann eine sichere Muskelstimulation erfolgen. Darüber hinaus lässt sich dadurch die Muskelverkürzung bei der Kontraktion begrenzen und somit werden auch eventuell daraus resultierende Verkrampfungsgefühle gemindert. Es wird nicht dynamisch ohne Widerstand gearbeitet, es sei denn, bei einem bestimmten Programm gibt es genaue Vorgaben dafür.Für die anderen Programmtypen (zum Beispiel die Programme der Kategorien Schmerz, Erholung und die Programme Krampfvorbeugung, Langlaufoptimierung und Überkompensierung), die keine starken Muskelkontraktionen bewirken, nehmen Sie eine möglichst bequeme Position ein.

Kann der Einsatz von zu hoher Energie zu Verletzungen führen?

Nein. Verletzungen können nicht hervorgerufen werden, weil die Intensität des Stroms während der Kontraktionsphase schrittweise ansteigt, eben, um jedes Risiko eines Muskelrisses zu vermeiden.

Warum spürt man auch während der Ruhephasen Zuckungen?

Der Muskel wird auch in den Ruhephasen stimuliert, das führt zu Muskelzuckungen. Diese Zuckungen ermöglichen eine bessere Erholung zwischen zwei Kontraktionen.

Welche Energie muss man während den Ruhephasen erreichen?

In den Ruhephasen wird die Intensität der Erholungszuckungen automatisch auf 50 % der für die Kontraktionen festgelegten Intensität reduziert. Das Ziel dieser Zuckungen zwischen den Kontraktionen ist es, die Durchblutung zu fördern, um eine bessere Erholung zu erzielen.

Ist die Toleranz gegenüber der elektrischen Intensität bei allen gleich?

Nein. Jeder Mensch hat eine individuelle Sensibilität, die vor allem von seiner Konstitution abhängt (Fett, Bindegewebe etc.).

Bestehen bei der Muskelstimulation langfristige Risiken?

Nein. Die Elektrostimulation für Muskeln gibt es seit Jahrzehnten, und es wurden nie Probleme festgestellt.

Wie lassen sich die Schmerzen erklären, die manchmal unter den Elektroden zu spüren sind?

Es kommt vor, dass sich an manchen Stellen der Haut mehr empfindliche Nervenenden befinden. Auch ein schlechter Kontakt zwischen der Haut und den Elektroden beeinträchtigt den Komfort. Deshalb sollten Sie unbedingt Elektroden in gutem Zustand verwenden (höchstens 30 Sitzungen), die Sie sorgfältig auf der Haut anbringen und ggf. auf eine weniger empfindliche Hautstelle verschieben.

Entstehen durch falsches Anbringen der Elektroden Risiken?

Nein. Eine falsche Platzierung der Elektroden birgt kein Risiko. Die Stimulation verliert lediglich ihre Wirksamkeit.

Ergebnisse

Welche Wirkung hat das Programm Aktive Erholung?

Dieses Programm induziert keine Kontraktionen, sondern Muskelzuckungen. Die Impulsfrequenz nimmt im Sitzungsverlauf schrittweise ab; das hat drei verschiedene Auswirkungen: verstärkte Durchblutung (beschleunigte Eliminierung von Toxinen), schmerzstillender Effekt aufgrund der Endorphinwirkung, entspannende und kontraktionslösende Wirkung. Das Endergebnis ist die schnellere Wiederherstellung des muskulären Gleichgewichts.

Lässt sich eine signifikante Verbesserung der Kraft durch ein Compex-Gerät feststellen?

Ja. Ein gutes Beispiel liefert uns eine Studie, die mit Profi-Basketballern durchgeführt wurde. Bei dieser Studie wurde die Schnellkraft einer Spielergruppe, die zusätzlich zu ihrem normalen Training mit einem Compex-Gerät trainiert hatte, mit der einer Gruppe, die nur ein herkömmliches Training erhalten hatte, verglichen. Die Gruppe, die auch mit einem Compex-Gerät trainiert hatte, wies eine Verbesserung ihrer Schnellkraft auf, die deutlich über der der Kontrollgruppe lag (+30 %).

Gibt es Studien, die die Verbesserung der Ausdauer belegen?

Eine beim Skilanglauf durchgeführte Studie hat eine Verbesserung der Ausdauer und Kraft nach dem Training mit einem Compex-Gerät bewiesen (Leipzig, 1999).

Lässt sich mit der Compex-Elektrostimulation auch die Ausdauer trainieren?

Ja. Das Programm Aerobe Ausdauer verbessert die oxidative Kapazität der Muskelfasern (Entwicklung der Mitochondrien und Erhöhung der oxidativen Enzyme), und führt folglich zu einer Erhöhung der durchschnittlichen Leistung, zu der man über eine sehr lange Zeit in der Lage ist.

Training

Besteht durch die Möglichkeit eines Trainings isolierter Muskelgruppen nicht das Risiko, dass sich ein muskuläre Ungleichgewicht entwickelt?

Nein, gerade mit dem Compex ist es möglich, ein bestehendes Ungleichgewicht abzubauen, indem gezielt die schwächsten Muskelgruppen trainiert werden. Mit einem Compex-Gerät lässt sich die gesamte für einen Bewegungsablauf verantwortliche Muskelkette verbessern, indem das schwächste Kettenglied gestärkt wird!

Ist das Training mit einem Compex-Gerät auch für Jugendliche und Kinder ausgelegt?

Ein Compex-Gerät ist selbstverständlich kein Spielzeug und darf nicht in die Reichweite von Kindern ohne Begleitung Erwachsener gelangen. Abgesehen davon kann bei jungen Menschen sehr wohl eine muskuläre Kräftigung erreicht werden, ohne dabei Verletzungen hervorzurufen, da das Gerät die für das klassische Muskeltraining typischen Überlastungen von Knochen und Sehnen vermeidet.

Was bringt Compex zusätzlich zum herkömmlichen Training?

Sie können damit das Trainingsvolumen erhöhen, die Qualität steigern und die Erholung verbessern. Ungeachtet der jeweiligen Sportart führt die Stufe der Muskelbeanspruchung der Compex-Programme immer zu einer Leistungssteigerung. Man kann mehr, besser und mit weniger Zeitaufwand trainieren. Das bedeutet einen Gewinn an Zeit, Effizienz und Leistung.

Kann ein Compex-Gerät das aktive Training auch einfach ganz ersetzen?

Die Compex-Elektrostimulation bleibt eine Ergänzung zum aktiven Training. Natürlich ist es unerlässlich, mit dem Training des spezifischen Bewegungsablaufs, der Technik und dem Herz-Kreislauftraining etc. fortzufahren. Das Compex-Training dient als Ergänzung des aktiven Trainings, um die Leistungsfähigkeit des allgemeinen Trainings weiter zu steigern.

Kann man die Compex-Sitzungen am selben Tag durchführen wie die aktiven Trainingseinheiten?

Die Compex-Sitzungen können außerhalb oder im Verlauf eines aktiven Trainings durchgeführt werden. Wenn beide Trainingsarten zusammen eingesetzt werden sollen, empfiehlt es sich, mit dem aktiven Training zu beginnen. In bestimmten Fällen, wie beispielsweise beim Training der anaeroben Ausdauer kann es vorteilhaft sein, mit einer Compex-Sitzung zu beginnen, um eine gewisse "Vor-Ermüdung" der Muskelfaser zu erzeugen.

Warum führt das Training mit einem Compex-Gerät nicht zu Verletzungen?

Mit einem Compex-Gerät entwickeln sich die Muskelkontraktionen schrittweise, ganz ohne starken Zug auf Sehnen oder Gelenke. Deshalb ist keine Muskel- oder Sehnenverletzung möglich. Da jedoch die Muskelarbeit intensiv ist, tritt zu Beginn des Trainings häufig Muskelkater auf, ebenso wie beim Beginn eines Muskelaufbautrainings mit Gewichten.

Kann ich meine Muskeln mit dem COMPEX RUNNER stärker trainieren als mit einem aktiven Training?

Ja. Wird ein Muskel mit einem COMPEX RUNNER-Programm stimuliert, gibt es keine Begrenzung der Muskelarbeit aufgrund von psychischer oder kardiovaskulärer Ermüdung. Deshalb kann man mithilfe der genauen Stimulationsparameter eine größere und effizientere Muskelarbeit lokal wirken lassen, als dies bei herkömmlichem aktivem Training möglich ist. Wichtig dabei ist, die Energie zu steigern, um die größtmögliche Anzahl an Muskelfasern einzubeziehen.